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Plastische Korrekturoperationen bei Scheidenatresie

  • T. Antoine
Chapter
Part of the Dreiundzwanzigste Österreichische Ärztetagung Wien book series (ÄRZTETAGUNG, volume 23)

Zusammenfassung

Der Wunsch, eine fehlende oder sekundär atretische Scheide neu zu bilden, besteht sicher schon seit eh und je, seitdem Frauen unter dieser Anomalie gelitten haben. Verhältnismäßig spät beschäftigte sich die Medizin damfit Es sind gerade 150 Jahre her, daß Dupuytren die ersten Versuche zu einer operativen Bildung einer Scheide machte, bezeichnenderweise bei einer Hämatometra, um dem Blut einen Abfluß zu verschaffen. Die schlechten Resultate, die man in der vorantiseptischen Ara gesammelt hat, waren wohl die Ursache, daß man lange nichts über derartige Operationen hörte und erst am Ende des 19. Jahrhunderts wieder Versuche, diesmal auch bei Fällen ohne Hämatometra, gemacht wurden. Wir wollen uns weniger chronologisch, als der Art des Eingriffes nach die verschiedenen Methoden ansehen, wie sie im Lauf der Jahre angegeben worden sind. Wir finden eine große Mannigfaltigkeit von den einfachsten bis zu den kompliziertesten Eingriffen. Diese sind auch verschieden nach denanatomischen Verhältnissen, die vorliegen, ob z. B. ein funktionierender Uterus da ist, ob die ganze Scheide fehlt oder ob bloß Teile von ihr atretisch sind.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1970

Authors and Affiliations

  • T. Antoine
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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