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Die Messung der zerebralen Durchblutung mit Radioangiographie

  • W. Birkmayer
Chapter
Part of the Österreichische Ärztetagung book series (ÄRZTETAGUNG, volume 13)

Zusammenfassung

Jeder Kliniker, der ein großes Krankengut von zerebralen Vasopathien übersieht, wird bei der Obduktion häufig von der Diskrepanz zwischen seiner vom klinischen Eindruck gewonnenen Vorstellung über die zerebralen Gefäße und deren tatsächlicher Morphologie überrascht sein. So sieht man bei Fällen mit massiven klinischen Herderscheinungen oder diffusen Abbausyndromen oft zarte dünnwandige Gefäße und anderseits massive morphologische Gefäßwandveränderungen, die man klinisch nicht erwartet Hätte. Diese Differenz zwischen klinischem Verhalten und pathologischem Bild ließ daran denken, daß die dynamischen Faktoren der Durchblutung stärker das Leistungsniveau des Parenchyms beeinflussen als die Morphologie des Gefäßbaumes.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1960

Authors and Affiliations

  • W. Birkmayer
    • 1
  1. 1.Neurologischen AbteilungAlterskrankenhauses der Stadt Wien-LainzÖsterreich

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