Advertisement

Möglichkeiten und Grenzen der Strahlenbehandlung maligner Neubildungen

  • F. Heinzler
Chapter
Part of the Österreichische Ärztetagung book series (ÄRZTETAGUNG, volume 21)

Zusammenfassung

In der Tumorbehandlung hat sich die Strahlentherapie seit Jahren einen festen Platz gesichert. Da aber nur wenige Geschwülste eine hohe Strahlensensibilität besitzen, muß immer wieder eine recht grolle Strahlenmenge appliziert werden. So ist beim Mammakarzinom zur histologisch nachweisbaren Vernichtung der Geschwulst und ihrer Metastasen eine Herddosis von 4000 bis 6000 r erforderlich. Ähnliche Verhältnisse liegen bei den Tumoren des ZNS sowie im Bereich gynäkologischer Geschwülste vor. Eine so hohe Dosis ran der Thoraxwand zu applizieren, ist unter den Bedingungen der 200-kV-Therapie, ohne die Hauttoleranz zu überschreiten und ohne Schädigung des Lungengewebes und des Thoraxskeletts, kaummöglich. Bei Bestrahlung oder Neoplasmen dies ZNS wird vielfach übersehen., daß die Toleranz normalen Hirngewebes mit 4000 bis 4500 r vüel niedriger liegt:als allgemein angenommen und daß eine Überschreitung häufig zu Spätschädigungen führt.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1968

Authors and Affiliations

  • F. Heinzler
    • 1
  1. 1.Institut und Klinik für Medizinische Strahlenkunde der UniversitätDüsseldorfDeutschland

Personalised recommendations