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Die Bedeutung der Leberbiopsie für die Beurteilung der therapeutischen Erfolge bei der Hepatitis

  • K. Theinl
Chapter
Part of the Fünfzehnte Österreichische Ärztetagung Wien Van Swieten-Kongreß book series (ÄRZTETAGUNG, volume 15)

Zusammenfassung

Die Hepatitis epidemica ist an sich eine Erkrankung, bei der es auf den ersten Blick scheint, als ob die klinische Untersuchung restlos Aufschluß über die Diagnose und die Prognose geben würde. Trotzdem ist das Streben in den letzten Jahren darauf gerichtet gewesen, immer mehr und feinere Untersuchungsmethoden anzuwenden, um einerseits die Diagnose zu erhärten und zu untermauern und um anderseits für die Prognose gesicherte Unterlagen zu erhalten. Die großen Fortschritte, welche die Serumlabilitätsproben, die Bestimmung des Serumeisens, die alkalischen Serumphosphatasewerte, der Bromsulfaleintest und insbesondere die Serumfermentbestimmung gebracht haben, lassen über die Art der akuten hepatitischen Lebererkrankung wichtige Schlüsse zu und sichern so die Diagnose. Auch in bezug auf die Prognose sind sie von großem Wert, lassen aber im Hinblick auf den wahrscheinlichen Endausgang der Erkrankung immer noch einige Fragen offen. So ist es naheliegend, daß gerade in dieser Hinsicht und auch zur Verfolgung des therapeutischen Effektes die Histologie in vermehrtem Maße herangezogen wird1–4, insbesondere, da häufig auch nach völliger Normalisierung der blutchemischen Befunde noch ein unerwartetes pathologisches Ergebnis in der Leberhistologie zutage tritt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1962

Authors and Affiliations

  • K. Theinl
    • 1
  1. 1.Medizinischen Abteilung des Landeskrankenhauses und dem Paracelsusforschungsinstitut für experimentelle Therapie in VillachDeutschland

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