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Toxoplasmosedurchseuchungsstudien bei steirischen Kindern

Chapter
Part of the Fünfzehnte Österreichische Ärztetagung Wien Van Swieten-Kongreß book series (ÄRZTETAGUNG, volume 15)

Zusammenfassung

Die Ermittlung der latenten spezifischen Durchseuchung einer Bevölkerungsgruppe mit einem Krankheitserreger gibt Aùfschlull über das Ausmafl der bei dieser Population mit diesem Erreger symptomlos überstandenen Infektionen, die aber dennoch zu einer, durch verschiedene Testverfahren nachweisbaren, aktiven Immunisierung geführt haben. Die genaue Kenntnis der Durchseuchung ist von mannigfacher Bedeutung. So ist sie unter anderem die Voraussetzung bei der Durchführung gezielter epidemiologischer Untersuchungen und vermag oft entscheidend bei der ätiologischen Abklärung von Krankheitsverdachtsfällen mitzuhelf en, insbesondere im Kindesalter. Toxoplasmosedurchseuchungsstudien wurden im letzten Jahrzehnt in verschiedenen Ländern der zivilisierten Welt angestellt und die dabei erhaltenen Ergebnisse sind bemerkenswert und zum Teil überraschend. In Oesterreich hat Tha1hammer in zahlreichen, äufierst exakten Untersuchungen mittels des Serofarbtestes nach Sabin-Feldman, und vor allem mit Hilfe des Toxoplasmosehauttestes nach Frenkel bei einer zahlenmäßig großen Gruppe klinisch Gesunder aus dem Raum von Wien den Grad der Durchseuchung mit Toxoplasmose ermittelt.

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Literatur

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  3. Thalhammer, O.: Toxoplasmose bei Mensch und Tier. Wien: W. Maudrich. 1957.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1962

Authors and Affiliations

  • W. Falk
    • 1
  1. 1.Universitäts-Kinderklinik GrazÖsterreich

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