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Die Toxoplasmose vom Standpunkt des Geburtshelfers

  • H. Kräubig
Chapter
Part of the Fünfzehnte Österreichische Ärztetagung Wien Van Swieten-Kongreß book series (ÄRZTETAGUNG, volume 15)

Zusammenfassung

Unter den aktuellen pränatalen Infektionen wird heute der Toxoplasmose ein lebhaftes Interesse zuteil. Die angeborenen Fälle sind die bisher am besten untersuchte und wohl auch klinisch bedeutsamste Form dieser Erkrankung. Damit ergibt sich für den Geburtshelfer die naheliegende Notwendigkeit und die dringende Verpflichtung, nach Möglichkeiten einer sinnvollen Prophylaxe zu suchen. Das besondere und damit unsere diesbezüglichen Bemühungen erschwerende Moment liegt darin begründet, daß die Mütter dieser Kinder keinerlei markante Krankheitserscheinungen aufweisen. Eine andere, nicht ohne weiteres lösbare Schwierigkeit ergibt sich aus der zahlenmäßigen Diskrepanz der hohen Durchseuchung der geschlechtsreifen weiblichen Bevölkerung (eigene Untersuchungen: 15 bis 20 Jahre 49.6%, 21 bis 30 Jahre 68.1%, 31 bis 40 Jahre 80.6%) und der nur geringen Zahl sicher nachgewiesener Toxoplasmosefälle, uni deren Aufklärung sich Thalhammer besonders bemüht hat. Die Unsicherheit unserer Vorstellungen betrifft in gleicher Weise den Infektionsmodus und damit eng verknüpft auch die möglichen Folgen einer mütterlichen Toxoplasmose.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1962

Authors and Affiliations

  • H. Kräubig
    • 1
  1. 1.Universitäts-Frauenklinik GöttingenGöttingenDeutschland

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