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Zusammenfassung

Die Reihenfolge, in der die hieher gehörigen Erscheinungen besprochen werden, ist so zu verstehen, daß zunächst jene mechanischen Einwirkungen behandelt werden, in denen der Gitterbau noch nicht zerstört wird, wo also trotz der Verformung („Deformation“) der Kristallbau erhalten bleibt. Und hier sind wieder jene Erscheinungen vorangestellt, bei denen die durch eine äußere, mechanische Kraft erzielte Deformation nach Aufhören der äußeren Einwirkung wieder vollständig zurückgeht („Rückfedern”); das ist aber das Kennzeichen der Elastizität.

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Literatur

  1. 1.
    Das auch hieher gehörige röntgenographische Verhalten wurde schon im ersten Teil (S. 157–202) behandelt.Google Scholar
  2. 2.
    Näheres vgl. hiezu bei Groth: Physikalische Kristallographie, Leipzig 1905; Liebiscx: Physikalische Kristallographie, Leipzig 1891; E. Schmid und W. Boas: Kristallplastizität, Berlin 1935; Tertsch: Festigkeitserscheinungen der Kristalle, Wien 1949; VoIgt: Lehrbuch der Kristallphysik (mit Ausschluß der Kristalloptik), Leipzig 1910; H. G. F. Winkler: Struktur und Eigenschaften der Kristalle, Berlin-Göttingen-Heidelberg 1950; außerdem die bekannten Lehrbücher der Mineralogie von C. W. Correns, P. Eskola, Klockmann-Ramdohr, P. Niggli, W. Schmidt-E. Baier, Tschermak-Becke.Google Scholar
  3. 1.
    Senkrecht zu einer As oder A3 ist das elastische Verhalten überall gleich, als läge eineiej vor. Derartige Schnitte durch die Elastizitätsflächen sind demnach kreisförmig.Google Scholar
  4. 1.
    Bezüglich der dritten, bisher nur vom Quarz bekannten Art, der „Drehgleitung“ vgl. Tertsch S. 75 und 267.Google Scholar
  5. 1.
    Im Zusammenhang mit dem Schleifverfahren sei erwähnt, daß das „Polieren“ wie man es besonders für „Anschliffe” benötigt (vgl. S. 327), nicht gleichbedeutend ist mit einem besonders weit getriebenen Feinschleifen, sondern ein Verlagern von Oberflächenteilchen, eine Art Verschmieren der Oberfläche ohne Ablösung von Teilchen bedeutet (Rayleigh 1902). Diese Polier-schicht (Oberflächenhaut) kann amorph sein oder durch Rekristallisation (vom Kristall ausgehend) kristallin (Beilby, Finch). Daraus erklärt sich die Möglich- keit des Polierens ohne Anwendung eines Schleifmittels (vgl. Tertsch S. 217).Google Scholar
  6. 1.
    Bezüglich der interessanten Beobachtungen am Quarz durch SchurnikowZinserling vgl. Tertsch S. 267 ff.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1958

Authors and Affiliations

  • Franz Raaz
    • 1
  • Hermann Tertsch
    • 2
  1. 1.WienÖsterreich
  2. 2.WienÖsterreich

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