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Die Grundrißform des Einlaufbeckens

  • Armin Schoklitsch
Chapter

Zusammenfassung

Bei den meisten ausgeführten Stauwerken hat man das Triebwasser senkrecht zur Flußachse oder doch davon nur wenig abweichend aus dem Flußbett entnommen; im Betriebe haben diese Einlaufbecken aber selten befriedigt, weil sich im oberen Teile des Einlaufbeckens meist hohe Anlandungen bildeten, die selbst bei Spülungen nicht mehr abzutreiben waren. Eine genauere Beobachtung der Wasserbewegung an solchen Einlaufen mit großem Entnahmewinkel α läßt nun leicht erkennen, daß die Wasserfäden sich beim Eintritt in den Einlauf von den Wandungen
Abb. 71

Entnahme an der Bogenaußenseite. Modell des Peggauer Murwehres Zufluß = 370 m3/sec, Entnahme = 80 m3/sec, Einlauf ohne Vorpritsche, Grundablaß I offen

ablösen, und das Triebwasser bewegt sich ähnlich einem isolierten Wasserstrahl durch das Einlaufbecken gegen den Werksgraben hin. Der Raum zwischen dem strömenden Triebwasser und der Wandung ist von Wasser erfüllt, das sich meist in kreisender Bewegung befindet, manchmal aber auch von heftigen Wirbeln durchzogen wird. Abb. 74 veranschaulicht als Beispiel, wie sich in einem ähnlichen Fall Wasser durch eine dreifache Verbreiterung des Gerinnes bewegt; der Durchfluß löst sich von den Wandungen los und bewegt sich ohne nennenswerte Verbreiterung durch dieses Becken. Allfällig mitgeschlepptes Geschiebe wandert in schmalem Streifen unter dem fließenden Wasser, während beiderseits des fließenden Wassers der Inhalt des Beckens in langsam kreisende Bewegung gerät und ab und zu von Wirbeln durchzogen wird;

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1926

Authors and Affiliations

  • Armin Schoklitsch
    • 1
  1. 1.Deutschen Technischen HochschuleBrünnDeutschland

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