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Einleitung

  • Armin Schoklitsch
Chapter

Zusammenfassung

Den Versuchen über die Geschiebebewegung bei Stauwerken wurden die Verhältnisse der Mur zwischen Bruck und Graz zugrunde gelegt; das Geschiebe gerät in dieser Strecke bei einem Durchflusse von etwa 150 m3/sec in Bewegung. Der geringste Durchfluß beträgt etwa 30 m3/sec, und die Hochwässer steigen bis zum Katastrophendurchfluß
Abb. 1

Grundrisse der Wehrmodelle

von 1450 m3/sec an; die Entnahme kann bis zu 135 m3/sec betragen. Die Beobachtungen wurden an verschiedenen Wehrmodellen ausgeführt, die zum Teil dem in Ausführung stehenden Projekt für die erste Stufe des Kraftwerkes Bruck-Pernegg (Abb. 1) entsprechen. Bei diesem Wehr wird die Mur 9,5 m tief gestaut. Die Einlaufschwelle lag bei diesen Modellen ursprünglich 6,5 m unter Stauziel und die Tauchwand reichte 1,60 m tief herab. Später wurden noch Beobachtungen an einem Modell des seit 1908 bestehenden Peggauer Murwehres angestellt; bei diesem Wehr beträgt die Wassertiefe unter Stauziel 4,50 m. Die Einlaufschwelle liegt 3,50 m unter Stauziel und der Murquerschnitt ist in fünf Wehrfelder unterteilt, von denen das erste und vierte als Grundablaß ausgebildet sind, während die übrigen höher liegende Schwellen haben. Die Einlaufbreite beträgt 45,0 m. Schließlich wurden auch einige Messungen in Peggau am bestehenden Stauwerk ausgeführt, die Aufschluß darüber bringen sollten, wie weit das Bild, das derartige Modellversuche liefern, mit den Verhältnissen in der Natur übereinstimmt.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1926

Authors and Affiliations

  • Armin Schoklitsch
    • 1
  1. 1.Deutschen Technischen HochschuleBrünnDeutschland

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