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Zusammenfassung

  • Rudolf Paschkis
Chapter
Part of the Bücher der ärztlichen Praxis book series (BAP, volume 30)

Zusammenfassung

Wenn wir zum Schlusse allgemeine Richtlinien für die Behandlung der Steine geben sollen, so ist vor allem daran festzuhalten, daß Infektion und Stauung des Harnes Momente sind, welche die Steinbildung überall im Harnapparat begünstigen, seien es primäre oder sekundäre Steine. Fällt nach Entfernung des Hindernisses auch oft die Stauung weg und schwindet die Infektion von selbst, so gibt es doch noch immer genügend Fälle, in denen trotz Wegfalles des Hindernisses die Infektion bestehen bleibt, andere wieder, bei denen eine, wenn auch geringe Stauung zurückgeblieben ist. Wir haben sowohl noch während des Vorhandenseins des Steines als auch nach dessen Entfernung diese zwei Momente stets zu berücksichtigen. Die Stauung in der Blase hat Restharn zur Folge, der, je nach dem Falle, von Zeit zu Zeit durch Katheterismus entfernt werden muß. Die Stauung in den höheren Harnwegen bedingt Restharn im Nierenbecken und im erweiterten atonischen Ureter. Auch diese Restharnmengen sind von Zeit zu Zeit durch Ureterenkatheterismus zu entfernen. Dies die rein mechanische, intermittierende Behebung der Stauung.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1931

Authors and Affiliations

  • Rudolf Paschkis
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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