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Tagungsbericht pp 323-326 | Cite as

Die Stellung der Pneumolyse im Rahmen der modernen operativen Behandlung der Lungentuberkulose

  • O. Wieser
Chapter
Part of the Sechzehnte Österreichische Ärztetagung Wien book series (ÄRZTETAGUNG, volume 16)

Zusammenfassung

Wenn man die Jahresstatistiken vieler thoraxchirurgischer Behandlungszentren durchsieht, hat man oft den Eindruck, daß es heute nur noch zwei chirurgische Methoden zur Behandlung der Lungentuberkulose gibt: die Resektionsbehandlung und die Thorakoplastik. Das trifft nicht nur für Deutschland und viele europäische Länder zu, auch in den angelsächsischen Ländern herrschen ähnliche Verhältnisse. Die Einführung der Resektionsbehandlung hat sicherlich einen grundsächlichen Wandel in der chirurgischen Therapie der Lungentuberkulose gebracht, trotzdem glauben wir, daß man nicht völlig auf die alten bewährten kollapstherapeutischen Maßnahmen verzichten sollte. Immer wieder werden uns Patienten vorgestellt, denen weder mit einer Resektion noch mit einer Thorakoplastik zu helfen ist. Warum sollten wir da nicht gegebenenfalls auf die offene Kavernenbehandlung, die Saugdrainage nach Monaldi (wohl meist als vorbereitende Maßnahme zur Thorakoplastik) oder die Pneumolyse zurückgreifen, um nur einige Möglichkeiten zu nennen. Auch die Abwendung vom intrapleuralen Pneumothorax ist unserer Meinung nach nicht gerechtfertigt.

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Copyright information

© Springer Science+Business Media New York 1963

Authors and Affiliations

  • O. Wieser
    • 1
  1. 1.Thorax-Chirurgischen SpezialklinikHeidelberg-RohrbachDeutschland

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