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Tagungsbericht pp 233-237 | Cite as

Antiallergika

Chapter
Part of the Sechzehnte Österreichische Ärztetagung Wien book series (ÄRZTETAGUNG, volume 16)

Zusammenfassung

Die Vielzahl der beteiligten Faktoren und ihre wechselseitige Verflechtung macht die Analyse der allergischen Phänomene außerordentlich schwierig, insbesondere wenn es gilt, den Effekt der Antigen-Antikörper-Reaktion und seine sekundär bedingten Folgeerscheinungen in bezug auf biochemische Kausalität und Reaktionskinetik eindeutig abzuklären. Trotzdem ist es möglich, innerhalb dieser Sequenz von „Aktion und Reaktion“ verschiedene der beteiligten Einzelkomponenten gesondert anzugehen und von einzelnen Punkten aus auf den Gesamtprozeß therapeutisch günstig einzuwirken. Es ist allerdings nicht angängig, einer einzelnen Wirkfolge oder gar einem einzelnen Stoff wie dem Histamin und seinen Auswirkungen eine absolut dominierende und allgemeingültige Bedeutung zuzuschreiben. Die Hoffnungen, die man an die Antihistamine im Glauben an die führende Rolle des Histamins bei allen allergischen Erscheinungen knüpfte, mußten daher zwangsläufig enttäuscht werden, weil. man unberechtigterweise diesem Wirkstofftyp einen zu großen Indikationsbereich zuschrieb.

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Copyright information

© Springer Science+Business Media New York 1963

Authors and Affiliations

  • H. Haas
    • 1
  1. 1.Pharm. LaboratoriumKnoll A. G.LudwigshafenDeutschland

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