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Zur Erkennung und Behandlung von Karotisverschlüssen

Diskussionsbemerkung zum Vortrag von E. Pichler
  • G. Harrer
Chapter
Part of the Österreichische Ärztetagung book series (ÄRZTETAGUNG, volume 17)

Zusammenfassung

Zwei Methoden, die in der praktischen neurologischen Diagnostik his heute noch kaum Eingang gefunden haben. verdienen hier erwähnt zu werden. Es sind dies die Karotissphygmographie und die Ophthalmodynamograp hie. Letztere ist, wie wir schon vor über einem Jahr zeigen konnten, noch mit erheblichen technischen Schwierigkeiten behaftet. Herr Klein, der über die gröflten Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügt, wird noch darüber berichten. Obwohl die graphische Registrierung des Pulses schon vor über 100 Jahren versucht wurde, ist es doch erst in letzter Zeit durch die Vervollkommnung der apparativen Einrichtungen möglich, ohne grölieren zeitlichen Aufwand und ohne allzu grolle technische Schwierigkeiten praktisch brauchbare Karotis-Puls-Kurven aufzuzeichnen. Vielfach sind die Karotissphygmogramme, vor allem bei Karotisverschlüssen äußerst eindrucksvoll. In anderen Fällen wieder ist ihre Deutung oft recht schwierig, vor allem die Unterscheidung zwischen Artefakten und pathologischen Kurven. Allerdings schließt z. B. ein vollkommen normales Karotissphygmogramm nach unseren bisherigen Erfahrungen das Vorliegen eines hochgradigeren oder kompletten Verschlusses mit Sicherheit aus.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1964

Authors and Affiliations

  • G. Harrer
    • 1
  1. 1.SalzburgÖsterreich

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