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Zusammenfassung

Zu Ostern 1951 ist im „Pfad“-Verlag, Salzburg, ein Buch unter dem Titel „Der Sonnb lickruft!” erschienen. Es stammt aus der Feder des Initiators der Sonnblickaktion der österreichischen Kinder, Edmund Josef Bend1. Wenn es auch in erster Linie der Jugend aus Dank für den gezeigten Opferwillen bei der Hilfsaktion für unser Observatorium gewidmet ist, so ist es doch mehr als ein bloßer Jugendroman. In packenden Bildern beschwört es den Berg und erzählt von tragischen und heldenhaften Schicksalen derer, die auf seiner einsamen Höhe treu ihre Pflicht erfüllen. Es liegt hier der bemerkenswerte dichterische Versuch vor, das Wissen um die unvergänglichen Werte des Sonnblickobservatoriums auch in weite Kreise zu tragen, die nicht ausschließlich wissenschaftliches Interesse mit dem Hause verbindet. Alle, die den Sonnblick lieben, ja darüber hinaus alle Freunde der Natur und unserer Alpenwelt, werden diese Sonnblickerzäh lung zur Hand nehmen und mit Ergriffenheit lesen. Für die Mitglieder und Freunde unseres Sonnblickvereins erhöht sich der Wert des Buches noch dadurch, daß dem Band ein 22 Seiten umfassender Abschnitt angeschlossen ist, der einen kurzen und umfassenden geschichtlichen Pberblick über das Sonnblickgebiet und das Observatorium gibt. In der Werbung für die Ziele unseres Vereins wird uns das Buch wertvolle Dienste leisten. Alles in allem können wir dem Sonnblickbuch. unseres Kuratoriummitgliedes Edmund Josef Bendl nur wiinschen, es möge zu Nutz und Frommen unseres Sonnblickobservatoriums seine Mission erfüllen, das Wissen um diese hervorragende wissenschaftliche Institution und die Begeisterung für sie in den Herzen einer kommenden Generation derart zu verankern, daß in Hinkunft die Erhaltung des Observatoriums als eine Ehrenpflicht des österreichischen Volkes empfunden wird.

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1952

Authors and Affiliations

  • F. Steinhauser

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