Advertisement

Die Alternsprozesse des Gehirns und seiner Gefäße

  • H. Mösl
Chapter
Part of the Österreichische Ärztetagung book series (ÄRZTETAGUNG, volume 22)

Zusammenfassung

Wenn der Radiologe zu den Alternsprozessen des Gehirns und seiner Gefäße Stellung nehmen soll, ergibt sich die Frage, in welcher Weise er Einblick in die Morphologie des Gehirns und seiner Gefäße nehmen kann, welche Strukturen er mit seinen Untersuchungsmethoden darstellen kann und wieweit es möglich ist, das „Prozeßhafte“ im Bild zu erfassen. Durch die Pneumoenzephalographie können die Liquorräume im Gehirn und um das Gehirn sichtbar gemacht werden. Die inneren Liquorräume, also das Ventrikelsystem, lassen sich in ihrer Gesamtheit abbilden, wenn nicht besondere pathologische Veränderungen vorliegen. Durch die Luftfüllung der Subarachnoidalräume kann nur ein Teil der Hirnoberfläche dargestellt werden, es füllen sich nur die Hirnfurchen mit Luft, die Kuppen der Hirnwindungen bleiben unsichtbar. Bei der Arteriographie liegt das Auflösungsvermögen in der Erkennbarkeit eines arteriellen Gefäßes in einer Größenordnung von etwa 0.5 mm Eine Hyalinose kleinerer Arterien in der Peripherie ist radiologisch direkt nicht mehr zu erkennen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Decker, K. und Backmund, H.: Sandoz-Monographie Angiographie des Hirnkreislaufes (1968), S. 49.Google Scholar
  2. 2.
    Decker, K.: Klin Neuroradiol. (1960), S. 114.Google Scholar
  3. 3.
    Derselbe: Klin Neuroradiol. (1960), S. 316.Google Scholar
  4. 4.
    Hallen, O.: Der Radiologe, Jg. 5, H. 11, S. 425.Google Scholar
  5. 5.
    Kautzky, R. und Zülch, K. J.: Neurol.-Neurochir. Röntgendiagnostik (1955), S. 65.Google Scholar
  6. 6.
    Dieselben: Neurol.-Neurochir. Röntgendiagnostik (1955), S. 108.Google Scholar
  7. 7.
    Krayenbühl, H. und Yasargil, M. G.: Die cerebrale Angiographie (1965), S. 159.Google Scholar
  8. 8.
    Moniz, E.: L’angiographie cérébrale. Paris: Masson & Cie. 1934.Google Scholar
  9. 9.
    Weibel, J. und Fields, W. S.: Tortuosity, Coiling and Kinking of the internal carotid artery. Neurology, 15 (1965), S. 7–18.PubMedCrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1969

Authors and Affiliations

  • H. Mösl
    • 1
  1. 1.Vorstand des Neuroradiologischen Instituts der Landes-NervenklinikSalzburgÖsterreich

Personalised recommendations