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Untersuchungen im System CaO-FeOn als Beispiel für den Einsatz des Elektronenstrahl-Mikroanalysators zur Bestimmung der festen Phase bei Gleichgewichtsuntersuchungen in Zustandsdiagrammen

  • Karl-Heinz Obst
  • Hans Christian Horn
  • Jürgen Stradtmann
Conference paper
Part of the Mikrochimica Acta book series (MIKROCHIMICA, volume 3)

Zusammenfassung

Die Kenntnis der Zustandsdiagramme ist von Wichtigkeit, da man mit ihrer Hilfe den erreichbaren Endzustand von Reaktionen vorhersagen oder einen gewünschten Zustand erreichen kann. Häufig sind einzelnen Zustandsfeldern in den Zustandsdiagrammen gewisse Eigenschaften des vorliegenden Materials zugeordnet. So stehen bei Metallen die technologischen Eigenschaften der Legierungen in enger Beziehung zu dem zugehörigen Zustandsdiagramm. Bei der Stahlherstellung sind oxidische Systeme für die ablaufenden metallurgischen Reaktionen und das Verhalten der feuerfesten Materialien von Bedeutung. Dabei spielen neben dem Verlauf der Liquidusfläche auch die Ausbildung der Solidusfläche und die Lage der Konoden eine wichtige Rolle. Bei Zweistoffsystemen hat man in sehr vielen Fällen die Zustandsdiagramme hinreichend untersuchen können. Dagegen konnte bei Drei- und Mehrstoffsystemen — um diese handelt es sich bei den meisten technischen Prozessen — im allgemeinen zwar die Liquidusfläche quantitativ, die zugehörige feste Phase aber oft nur qualitativ bestimmt werden, wodurch die Lage der Konoden vor allem bei Mischkristallbildung nur geschätztwerden kann. Jedoch sind auch noch bei einer Reihe von Zweistoffsystemen die Angaben über die feste Phase lückenhaft oder sie fehlen ganz, da die expelimentellen Schwierigkeiten bei den bisherigen Untersuchungsverfahren teilweise sehr groß waren.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1968

Authors and Affiliations

  • Karl-Heinz Obst
    • 1
  • Hans Christian Horn
    • 2
  • Jürgen Stradtmann
    • 3
  1. 1.Rheinische Kalksteinwerke GmbHWülfrathDeutschland
  2. 2.Dolomitwerke GmbHWiilfrathDeutschland
  3. 3.Institut für analytische ChemieMikrochemie der Technischen HochschuleWienÖsterreich

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