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Tagungsbericht pp 391-395 | Cite as

Klinisch nachweisbare Lendenwirbelbandveränderungen

  • Ernst M. Klausberger
Conference paper
Part of the Vierte Österreichische Ärztetagung Salzburg book series (ÄRZTETAGUNG, volume 4)

Zusammenfassung

Die physiologische Beanspruchung des Wirbelbandapparates beim Normalen geht mit Veränderungen einher, die bei fortgeschrittenem Alter röntgenologisch nachweisbar werden. Dabei müssen keinerlei klinische Symptome und auch keine Schmerzen vorhanden sein. Im höheren Alter sind dann gewöhnlich die spondylarthrotischen Veränderrungen massiver und gehen meistens mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen bestimmter Wirbelabschnitte einher. Kommen Patienten mit Schmerzen in der Lendengegend oder in den Beinen zum Arzt und ein entsprechender klinischer Befund kann erhoben werden, dann gibt das Röntgen-Bild in manchen Fällen darüber Auskunft, ob die osteochondrotischen Veränderungen durch ihre Lokalisation für die bestehenden Beschwerden verantwortlich zu machen sind. Je massiver die nachweisbaren Veränderungen am Bandapparat sind und je jünger der Patient ist, um so bedeutungsvoller wird die Beurteilung des pathologischen Röntgenbildes sein. Das Verhältnis zwischen röntgenologischer Veränderung einerseits und Alter anderseits ist für die Bewertung der Störungen am Bandapparat als Ursache für die klinischen Symptome, einschließlich Schmerzen, ausschlaggebend. Auf diese Relation muß besonders hingewiesen werden, denn der bisherige Standpunkt, daß spondylarthrotische Veränderungen im Röntgenbild für die Klinik ohne Bedeutung sind, läßt sich in dieser Form nicht aufrecht halten.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1951

Authors and Affiliations

  • Ernst M. Klausberger
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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