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Tagungsbericht pp 307-311 | Cite as

Untersuchungen über die Beziehung des vegetativen Systems zur generativen Funktion

  • Reinhold Elert
Conference paper
Part of the Vierte Österreichische Ärztetagung Salzburg book series (ÄRZTETAGUNG, volume 4)

Zusammenfassung

Im lebenden Organismus sind zwei große Funktionskreise mit verschiedenen Aufgaben wirksam. Die vegetativen Funktionen, an deren erster Stelle der Staffwechsel steht, dienen der Erhaltung des Einzelindividuums, die generativen Funktionen der Erhaltung der Art. Die Beziehung beider Funktionskreise ist beim weiblichen Geschlecht wesentlich enger als beim männlichen, da die vegetativen Funktionen (gebunden an die Sornazellen) beim Weibe in größerem Ausmaß in den Dienst der generativen Funktion (gebunden an die Geschlechtszellen) gestellt sind als beim Mann. Bei graphischer Darstellung ergibt sich im männlichen Organismus eine Berührung, im weiblichen aber eine Ueberschneidung beider Funktionskreise. Die engere Korrelation beim Weibe findet ihren Ausdruck in den periodischen Schwankungen der vegetativen Funktionen in Abhängigkeit vom Menstruationszyklus. Nachdem erstmalig Goodman vor 75 Jahren auf die „extragenitale Wellenbewegung im Leben des Weibes“ (Bokelmann und Rother) aufmerksam gemacht hatte, ist der „extragenitale Zyklus“ (Geller) für fast alle vegetativen Funktionen (Grundumsatz, Kohlensäurespannung, Pulszahl, Körpertemperatur, Blutdruck, Kapillarfunktion, Kohlehydratstoffwechsel, Lipoidstoffwechsel, Eiweißstoffwechsel, Ionenhaushalt, Wasserhaushalt, Blutbild usw.) durch eine große Zahl von Untersuchungen sichergestellt worden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1951

Authors and Affiliations

  • Reinhold Elert
    • 1
  1. 1.GrazÖsterreich

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