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Ertragsfeststellung und Probenahme in Rübenversuchen

  • G. Jähnl
Chapter
Part of the Veröffentlichungen der Bundesanstalt für Alpine Landwirtschaft in Admont book series (ALPINE, volume 9)

Zusammenfassung

In einer früheren Mitteilung (1) wurde ein kleiner Beitrag zur Frage nach der Eignung verschiedener Methoden der Ertragsfeststellung bei Versuchen mit Beta-Rüben veröffentlicht. Ehe wir über den Wert einer Sorte für die landwirtschaftliche Praxis ein Urteil abgeben, müssen wir sie genauestens prüfen. Soll diese Bewertung nicht von Zufälligkeiten abhängen, sondern hieb- und stichfest sein, so muss eine geeignete Methode verwendet werden. Wer mit Feldversuchen Erfahrung hat, weiß, daß an dem Ergebnis eines Versuches eine ganze Reihe von Faktoren maßgebend beteiligt sind; Bodenunterschiede, Klimaschwankungen, Bearbeitung auf dem Feld und nicht zuletzt Probeentnahme und Art der Berechnung. Die naturbedingten Schwankungen werden wir niemals völlig ausschalten können, doch liegt es in unserer Hand sie zum Seil durch exakte Versuchsanstellung, durch grosse Wiederholungszahl innerhalb der Versuche und durch die Ausführung einer grüsseren Zahl von Versuchen zu eliminieren. Sind während der praktischen Arbeit auf dem Feld alle Fehlerquellen nach Möglichkeit ausgeschaltet worden, so kann sich noch durch die Art der Probenshme und durch die Wahl der Berechnungsmethode in das versuchsergebnis ein Fehler einschleichen. Das ist eine alte und bekannte Tatsache. Daher kommt es auch, dass schon eine ganze Reihe von Berechnungsmethoden ausgearbeitet wurden, Insofern es sich um Methoden zur Berechnung der Erträge von Hackfrüchten handelt, sind in der oben angeführten Arbeit 3 verschiedene Methoden von Kipper (2), Stewart (3) und Römer (4) besprochen.

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Literatur

  1. 1).
    Jähnl, G.: Über die Ertragsfeststellung bei Versuchen mit Beta-Rüben, “Bodonkultur”, 4.Jg.H.2, 1950.Google Scholar
  2. 2).
    Küpper, E.: Der Einfluss der Fehlstellen und Beiträge zur Lösung der Fragen über die Nachbarwirkung und Teilstückgrösse in Kartoffelversuchen. Kühn-Archiv 15, S. 197, 1927.Google Scholar
  3. 3).
    Stewart: Weitere Studien über die Wirkung von Fehlstellen in Kartoffelfeldern und über die Ertragsschwankungen von Stau-den aas halben Knollen. — New York Agr.Exp.St.Geneva.Bulletin 459, 1919 (Zitiert nach Römer “Der Feldverauch” 1930, S.107).Google Scholar
  4. 4).
    Bömer, Th.: Der Feldversuch 1930, S.110.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1954

Authors and Affiliations

  • G. Jähnl

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