Advertisement

Zur Gliederung der triadischen Faziesregionen in den Ostalpen

  • Alexander Tollmann
Conference paper
Part of the Schriftenreihe der Erdwissenschaftlichen Kommissionen book series (ERDWISSENSCHAFT, volume 2)

Zusammenfassung

Es wird auf Grund des heutigen Standes der Kenntnis der Fazieszonen der Ostalpen einiges Grundsätzliches zur Frage der Fazieszonen abzuleiten versucht, ohne eine systematische Darstellung der regionalen faziellen Verhältnisse dieses Gebietes geben zu wollen. Es kommt die fazielle Großgliederung der voll entwickelten Geosynklinale in den Teilbereichen der Mio-, Eu- und Aristogeosynklinale zur Sprache, das Wesen dieser Großfaziesregionen wird definiert. Hierauf wird der Sedimentationscharakter der triadischen Hauptfazieszonen der Ostalpen skizziert. In bezug auf allgemeine Fragen, wie Größe, räumliche Konfiguration, Breite des Grenzsaumes, Wandern der Achse und des Grenzsaumes der Fazieszonen im Laufe der Zeit, werden jeweils verschiedene Beispiele angeführt, um die reiche Variationsmöglichkeit des Geschehens zu zeigen. In den Schlußbemerkungen wird betont, daß wir trotz des Fortschrittes in der Kenntnis von Kausalbeziehungen zwischen Sedimentcharakter und Ablagerungsbedingungen über die letzten Ursachen für die Anlage von Plattformen, Becken und Schwellen noch immer nicht genügend Bescheid wissen.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Kober, L. (1931): Das alpine Europa. — 310 S., 33 Abb., 3 Taf., Berlin (Borntraeger).Google Scholar
  2. Mojsisovics, E. v. (1903): Übersicht über die geologischen Verhältnisse des Salzkammergutes. — S. 383-391, Fig. 2 (in:) C. Diener: Bau und Bild der Ostalpen und des Karstgebietes. Wien-Leipzig (Tempsky und Freytag).Google Scholar
  3. Schöllnberger, W. (1967): Zur Faziesverzahnung im Gebiet der Hohen Schrott (E Bad Ischl, Salzkammergut) und die Auflösung der „Singereben-Teuflingkogel-Deckscholle“. — Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud., 17 (1966), 73–86, 7 Abb., 1 geol. Kt., Wien.Google Scholar
  4. Spengler, E. (1928): Der geologische Bau der Kalkalpen des Traisentales und des oberen Pielachgebietes. — Jb. Geol. B.-A., 78, 53–144, Tf. 1-2, Wien.Google Scholar
  5. Stille, H. (1940): Einführung in den Bau Amerikas. — 717 S., 128 Abb., Berlin (Borntraeger).Google Scholar
  6. Tollmann, A. (1964): Analyse der Weyerer Bögen und der Reiflinger Scholle. — Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud., 14 (1963), 89–124, Tf. 7, Wien.Google Scholar
  7. — 1968 Bemerkungen zu faziellen und tektonischen Problemen des Alpen-Karpaten-Orogens. — Mitt. Ges. Geol. Bergbaustud. 18 1967 207–248 Tf. 8 Wien.Google Scholar
  8. Zankl, H. (1962): Die Geologie der Torrener-Joch-Zone in den Berchtesgadener Alpen. — Z. dt. geol. Ges., 113, 446–462, 7 Abb., Hannover 1962.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1974

Authors and Affiliations

  • Alexander Tollmann
    • 1
  1. 1.Geologisches Institut der UniversitätWienÖsterreich

Personalised recommendations