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Aufgaben und Massnahmen des Schutzwasserbaues

  • Ernst Güntschl
Chapter
Part of the Schriftenreihe der Österreichischen Gesellschaft für Raumforschung und Raumplanung book series (2328, volume 11)

Zusammenfassung

Der unerbittliche Zwang nach Ordnung und Nutzbarmachung des Lebensraumes führt zwangsläufig zur planmäßigen Wasserwirtschaft (16). Eine solche ist jedoch nur möglich, wenn sie zu einem integrierenden Bestandteil der Landesplanung und Raumordnung wird. Die Wasserwirtschaft — und damit auch der Hochwasserschutz — trägt als besonderes Merkmal das Zeichen einer umfassenden Gemeinschaftsarbeit mit übergeordneter Lenkung. Können wir erfreulicherweise feststellen, daß die Zusammenarbeit in den an der wasserwirtschaftlichen Planung beteiligten Fachkreisen sich bereits immer mehr durchsetzt, so darf man andererseits nicht übersehen, daß die organisatorischen (verwaltungsmäßigen) Voraussetzungen für die Zusammenarbeit und damit für die Koordinierung aller Maßnahmen noch nicht in befriedigender Weise gegeben sind, sowohl auf Bundesebene als auch auf Landesebene, wodurch die Koordinierung von Maßnahmen (Mehrzweckanlagen) erschwert wird. Diese noch z. T. bestehenden organisatorischen Mängel im Aufbau der Wasserwirtschaftsverwaltung — vor allem das Fehlen einer Zusammenfassung aller wasserwirtschaftlichen Fragen in einer einzigen obersten Dienststelle — stehen dem Grundsatz der Einheit der Wasserwirtschaft noch hemmend entgegen und wirken sich bei fehlender Koordinierung nachteilig bei der praktischen Durchführung wasserbaulicher Maßnahmen — auch beim Hochwasserschutz — aus.

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© Springer-Verlag Wien 1970

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  • Ernst Güntschl

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