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Parthenogenese

  • Hans Homma
Chapter

Zusammenfassung

Boveri 21 hat beim Pferdespulwurm, Ascaris megalocephala, also dem gleichen Objekt, an dem auch die Keimbahn erstmals nachgewiesen wurde, zeigen können, daß die Zygote sich im ersten Teilungsschritt bivalent in eine zygotenwertige Zelle und eine Ursomazelle teilt. Aus der Ursomazelle gehen weiterhin definitionsgemäß nur Somazellen hervor, während die zygotenwertige, eine Tochterzelle der Zygote, sich abermals in gleicher Weise teilt, also wieder in eine zygotenwertige Zelle und eine Ursomazelle. Das gleiche geschieht nun noch ein drittes Mal. Erst die vierte Teilung führt zur Urgeschlechtszelle und einer vierten Ursomazelle. Von diesen beiden Tochterzellen der vierten bivalenten Teilung stammen dann definitionsgemäß einerseits nur mehr Geschlechtszellen, anderseits nur mehr Somazellen ab. Die Zygotenwertigkeit des einen Teilungsproduktes der drei ersten Teilungsschritte ergibt sich eben aus der Potenz, sowohl Soma, als auch dann im vierten Teilungsschritt Geschlechtszellen entstehen zu lassen. Das grundsätzlich Wichtige für uns ist die hier einwandfrei festgelegte Tatsache, daß aus einer Zygote zygotenwertige toti-potente Zellen hervorgehen können. Dies ist deshalb so wichtig, weil wir im Rahmen der diploiden Parthenogenese totipotenten zygotenwertigen Eizellen begegnen. Dies kann keinem Zweifel unterliegen, weil ja tatsächlich aus den unbefruchteten Eiern, etwa von Aphiden, sowohl Soma- wie auch wiederum gleichwertige Eier oder aber auch befruchtungsfähige Geschlechtszellen hervorgehen können.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1958

Authors and Affiliations

  • Hans Homma
    • 1
  1. 1.pathologischen Institutes SalzburgUK

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