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Der Bau der Leitungen

  • Armin Schoklitsch
Chapter

Zusammenfassung

Für den Bau der Leitungen werden Rohrgräben, ähnlich jenen für die Verlegung von Wasserleitungsrohren, ausgehoben. Diese Gräben liegen aber bei Ortsentwässerungen in der Regel bedeutend tiefer als bei Wasserleitungen und ihre Anlage erfordert besonders dann große Vorsicht, wenn sie nahe den Häusern tief unter die Grundwerke derselben herabreichen. Für die Gräben werden schon mit Rücksicht auf die bis nahe an den Graben verkehrenden Fahrzeuge kräftige Aussteifungen erforderlich, die so weit herab als möglich als waagrechte Zimmerung, etwa so, wie es die Abb. 686 und 687 andeuten, ausgeführt werden. Wenn der Boden nicht einmal in der Höhe einer Bohlenbreite frei steht, so wird zur lotrechten Zimmerung übergegangen. Sobald der Grundwasserspiegel erreicht ist, wird für den weiteren Aushub beiderseits der Grabenwandung eine Spundwand geschlagen (Abb. 688), für die bei größeren Kanälen mit besonderem Vorteil Stahlbohlen genommen werden.

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Schrifttum

  1. Grenzmer, E.: Die Entwässerung der Städte. Handbuch der Ingenieur-Wissenschaften, III. Teil, Bd. 4. Leipzig: W. Engelmann, 1924.Google Scholar
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  3. Hahn, H. und F. Langbein: Fünfzig Jahre Berliner Stadtentwässerung. Berlin: A. Metzner, 1928.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1950

Authors and Affiliations

  • Armin Schoklitsch
    • 1
  1. 1.Universidad Nacional de TucumánArgentinien

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