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Die Hauswasserleitung

  • Armin Schoklitsch
Chapter

Zusammenfassung

Die Zuleitung des Wassers in die Häuser geschieht durch die Hausanschlüsse, die durch Anbohren der Straßenleitung hergestellt werden. Diese Arbeit soll, um allzu häufige Absperrungen zu vermeiden, an den in Betrieb stehenden Leitungen erfolgen. Man benutzt hierzu die sogenannten Anbohrschellen und eigene Anbohrgeräte. Die Anbohrschelle besteht aus einem Gußeisenteil mit Gewinde für den Anschluß (Abb. 529) der Hausleitung, der mittels eines Bügels gegen die anzubohrende Stelle des Rohres gepreßt wird. Die Dichtung erfolgt durch eine Gummischeibe. An diese Schelle wird das Anbohrgerät (Abb. 529) wasserdicht angeschlossen; es besteht aus einem kurzen, weiten Rohr, das an einem Ende einen Schieber, am anderen eine Stopfbüchse trägt, durch die der Bohrer geschoben wird. Wenn die Rohrwand durchbohrt ist, wird der Bohrer zurückgezogen und nach Schließen des Hahnes gänzlich entfernt. An seiner Stelle wird nun eine Schlüsselstange mit dem einzusetzenden Ventil (Abb. 530) eingeschoben und nach Öffnen des Hahnes das Ventil in der Anbohrschelle festgeschraubt. Schließlich wird darüber, ähnlich wie bei den Schiebern im Straßenrohrnetz, eine Einbaugarnitur (Abb. 531), bestehend aus der Verlängerungsstange, dem Schutzrohr und der Straßenkappe, eingebaut. Anschlüsse großer Weite werden unter Verwendung von Schiebern und Hilfsmuffen-abzweisen, so wie es die Abb. 532 andeutet, hergestellt.

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Schrilttum

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1950

Authors and Affiliations

  • Armin Schoklitsch
    • 1
  1. 1.Universidad Nacional de TucumánArgentinien

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