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Das Korrelationsverfahren

  • Armin Schoklitsch
Chapter

Zusammenfassung

Das Korrelationsverfahren ist ein Verfahren der Statistik, das dazu dient, den vermuteten Zusammenhang zwischen veränderlichen Erscheinungen, die sich durch Zahlen ausdrücken lassen, in mathematischer Form auszudrücken; sie dient also dazu, die Tatsache einer Korrelation festzustellen. Der Zusammenhang zweier Größen wird in der Mathematik als Funktion bezeichnet; sie ist ein Gesetz, das die Berechnung der einen Größe aus den anderen exakt ermöglicht und im Sinne des Korrelationsverfahrens als strikte Korrelation zu bezeichnen ist. In den Naturwissenschaften ist man nicht immer in der Lage, für den Zusammenhang von Größen Gesetze aufzustellen, man muß sich oft mit Regeln begnügen, deren Ergebnisse unter Umständen von den Beobachtungen auch mehr oder weniger abweichen. Solche Regeln sind die Korrelationen, von denen weiter die Rede sein wird. Während bei einem Gesetz der Zusammenhang aller Größen, die ein bestimmtes Ereignis bedingen, bekannt ist, ist diese Kenntnis bei der Korrelation unvollständig, lückenhaft. Außer den bekannten Größen nehmen auf das Endresultat noch andere, unbekannte Größen Einfluß, so daß das Endresultat nicht genau vorauszubestimmen ist. Die Voraussage nach der aufgestellten Korrelation wird im Durchschnitte vieler Fälle mit Wahrscheinlichkeit eintreffen, während in Einzelfällen durch das zufällige Überwiegen einer unbekannten Größe die Voraussage versagen kann.

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Schrifttum

  1. Exner, F. M.: Über die Korrelationsmethode. Jena, 1913.Google Scholar
  2. Kesslitz, W. V.: Beziehung zwischen Abfluß und Niederschlagshöhe im Gebiete österreichischer Alpenflüsse. Met. Z. 1922, 166.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1950

Authors and Affiliations

  • Armin Schoklitsch
    • 1
  1. 1.Universidad Nacional de TucumánArgentinien

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