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Induktionsmaschinen

  • Theodor Bödefeld
  • Heinrich Sequenz

Zusammenfassung

Eine Induktionsmaschine besteht im wesentlichen aus einem feststehenden Teil, dem Ständer, der eine ein-, zwei- oder dreiphasige Wicklung nach 3.1 in seinen Nuten trägt, und einem umlaufenden Teil, dem Läufer (Abb. 4.1). Der Ständerwicklung wird bei den ständergespeisten Motoren der Strom vom Netz aus zugeführt (Abb. 4.3), so daß sie, wenn sie mehrphasig ist, ein Drehfeld nach 3.57 erregt. Von den Oberwellen der Feldkurve der Ständerwicklung (3.7) sei hier abgesehen. Die Drehmomente werden durch das Drehfeld und jene Ströme erzeugt, die das Drehfeld selbst in der Wicklung des Läufers induziert. Deshalb bezeichnet man diese Maschinen als Induktionsmaschinen.
Abb. 4. 1.

Einzelteile eines Drehstrom-Kurzschlußmotors (ELIN) (Vgl. Abb. 4.4)

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Schrifttum

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1965

Authors and Affiliations

  • Theodor Bödefeld
    • 1
  • Heinrich Sequenz
    • 2
  1. 1.Technischen Hochschule in MünchenDeutschland
  2. 2.Technischen Hochschule in WienDeutschland

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