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Das Schlepper-Rad

  • Friedrich Gebers
Chapter

Zusammenfassung

Zur Verfügung stand eine Konstruktionszeichnung der Ersten Donau-Dampfschiffahrts- Gesellschaft in Wien, wie sie für die Räder der neuesten zu erbauenden Schlepper Verwendung finden sollte. Hiernach wurden zwei Modellräder im Maßstab 1:10 und ein Modellrad im Maßstab 1:5 hergestellt. Die Abmessungen des Schiffskörpers selbst sollten in der Länge 58 m, in der Breite 7,6 m, die Verdrängung bei einem Tiefgang von 1,2 m 376,1 m3 bei einer Völligkeit von 0,711 sein. Bei einer Leistung von 2 × 500 PSe der Motoren sollten die Räder 40 Umdrehungen in der Minute machen und vier Schleppkähne auf der oberen Donau schleppen. Eine Steigerung der Motorleistung auf 2 × 600 PSe bei 40 Umdrehungen der Räder war vorgesehen durch Aufladung der Motoren. Die Räder führten die Bezeichnung R/3-R/13 und sind auf Abb. 21 dargestellt, so wie sie die Anstalt im Maßstab 1:10 ausführen ließ. Der Zapfenkreisdurchmesser in diesem Maßstab war 320 mm, die Exzentrizität 30 mm, die Schaufelhöhe 80 mm und die Schaufellänge 2 × 200 mm je Rad. Das Rad im Maßstab 1:5 hatte die doppelten Abmessungen. Die Radmodelle entsprachen genau der Großausführung sonst in ihren Teilen und wurden in den Feinmechanischen Werkstätten der Firma O. A. Ganser in Wien angefertigt. Als Material wurde bei den kleineren Rädern für die Trommel Messing, für die Hörner Zink, für den Exzenter Bronze, für die Schaufeln Messing, für die Schaufelarme Silumin und für die Exzenterstangen Messing verwendet. Für das größere Rad waren die Schaufeln aus Duraplat. die Exzenterstangen aus Silumin, sonst hatten die Teile das gleiche Material wie die des kleineren. Das Gewicht eines der kleineren war ungefähr 16 kg, das des größeren 88 kg.

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© Springer-Verlag Wien 1952

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  • Friedrich Gebers

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