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Bemessung von Kontrollbauwerken

  • Eduard Naudascher
Chapter

Zusammenfassung

Bis vor einer Generation waren Ingenieure gezwungen, hydraulische Berechnungen weitgehend auf empirische Kenntnisse zu stützen. Es mußten Formeln verwendet werden, die auf der Grundlage von Messungen und stark vereinfachten theoretischen Betrachtungen entwickelt worden waren, obwohl diese oft nicht nur im Widerspruch zu physikalischen Gesetzen standen, sondern häufig nicht einmal dimensionshomogen waren. Mit den fortschreitenden Erkenntnissen wurden mehr und mehr Beiwerte oder Koeffizienten eingeführt, tun die Abweichungen der berechneten von den gemessenen Werten zu korrigieren, und zwar selbst dort, wo die Diskrepanz durch den physikalisch falschen Aufbau der Formeln bedingt war. Angesichts der Wirklichkeitsferne der klassischen Hydrodynamik jener Tage ist es nicht verwunderlich, daß die Ingenieure den Fortschritten der Wissenschaft damals sehr skeptisch gegenüber standen. Und so entwickelte sich eine verhängnisvolle Spaltung zwischen dem praktisch tätigen Ingenieur und dem nach idealisierten Theorien suchenden Wissenschaftler, die bis in unsere Tage hineinwirkt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1987

Authors and Affiliations

  • Eduard Naudascher
    • 1
  1. 1.Institut für HydromechanikUniversität KarlsruheBundesrepublik Deutschland

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