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Mikrosondenanalyse kleiner Stickstoffkonzentrationen im Stahl

  • Jakob Betzold
Conference paper
Part of the Mikrochimica Acta book series (MIKROCHIMICA, volume 9)

Zusammenfassung

Für die Mikrosondenanalyse der leichten Elemente Bor, Kohlenstoff, Stickstoff und Sauerstoff wurden vor ca. 15 Jahren die apparativen Möglichkeiten geschaffen1–4. Die Nachweisempfindlichkeit dieser Elemente ist jedoch geringer als die der Metalle. Wegen der Unvollkommenheit der Stearat-Analysatorkristalle geht bei der Röntgenbeugung Strahlungsintensität verloren. Weitere Verluste treten an den Zählrohrfenstern auf. Besonders die Stickstoffstrahlung wird vom Kohlenstoff der Zählrohrfenster aus Kunststoff stark absorbiert. Dadurch war es in der Vergangenheit kaum möglich, Stickstoffkonzentrationen unter 0,2% quantitativ zu erfassen. Durch höhere Stromdichte des Elektronenstrahles, verbesserte und vergrößerte Detektorkristalle und kompaktere Bauweise wurde die Impulsausbeute für die leichten Elemente erheblich verbessert. Allerdings werden auch Störstrahlungen (Untergrund, Linien höherer Ordnung usw.) entsprechend empfindlicher registriert. Um kleine Gehalte zu ermitteln, ist eine exakte Bestimmung des Untergrundes erforderlich. Ferner stellt sich die Frage nach einem geeigneten Standard. Matrixkorrekturen sind erforderlich und optimale Meßbedingungen sind zu finden.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1981

Authors and Affiliations

  • Jakob Betzold
    • 1
  1. 1.Abt. Zentrallabor-Metallurgiei. H. Volkswagenwerk AGWolfsburgBundesrepublik Deutschland

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