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Tagungsbericht pp 271-278 | Cite as

Fremdbluteinverleibung bei neurologischen Erkrankungen

  • H. Tschabitscher
  • J. Waldschütz
Conference paper
Part of the Zweite Österreichische Ärztetagung Salzburg book series (ÄRZTETAGUNG, volume 2)

Zusammenfassung

Unter den verschiedentlichen Anwendungsgebieten der Fremdbluteinverleibung bei neurologischen Erkrankungen haben wir uns im besonderen Maße mit der multiplen Sklerose beschäftigt. Kurz sei nun in diesem Zusammenhang noch erwähnt die Anwendung von Fremdbluteinverleibung bei epidemischer Poliomyelitis anterior acuta und toxischer Polyradiculitis vom Typ Guillain-Barré. Wir verstehen in nämlichem Sinne sowohl die Vollblutanwendung als auch jene von nichtspezifischem artgleichem Fremdblutserum. Deshalb sei hier nicht näher auf die Behandlung der Poliomyelitis mit nichtspezifischen Sera, wie sie von Bremer, Marinesco u. a. durchgeführt wird, eingegangen. Birkmaier und Meyer haben bei der letzten Poliomyelitisepidemie in Oesterreich im Jahre 1947 wiederholte Fremdblutdosen mit gutem Erfolg angewendet. Eine Publikation darüber ist nach mündlicher Mitteilung dieser Autoren im Erscheinen. Wir selbst konnten Fremdblutapplikationen, da wir akut infektiöse Erkrankungsfälle in unsere Anstalt nicht aufnehmen dürfen, bei epidemischer Poliomyelitis in einem Stadium, da diese zweckmäßig gewesen wären, nicht durchführen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1949

Authors and Affiliations

  • H. Tschabitscher
    • 1
  • J. Waldschütz
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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