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Der Kampf um die Mittel zur Arbeit. — Die Bürde der Berühmtheit. — Erstes Eingreifen des Staates. — Es ist zu spät

  • M. M. E. Curie

Zusammenfassung

Trotz des Wunsches, unsere ganze Kraft auf die Arbeit zu konzentrieren, die uns beschäftigte, und trotz der Bescheidenheit unserer Bedürfnisse mußten wir um 1900 erkennen, daß eine Vermehrung unserer Einnahmen unbedingte Notwendigkeit war. Pierre Curie machte sich überdies wenig Illusionen über seine Chancen, in Paris eine Lehrkanzel zu erlangen, eine Stellung, die, ohne glänzend dotiert zu sein, es doch einer Familie mit bescheidenen Ansprüchen ermöglichte, ohne Nebeneinkommen zu leben. Da er weder die Ecole normale noch die Ecole polytechnique besucht hatte, fehlte ihm die oft entscheidende Unterstützung, welche diese großen Anstalten ihren Schülern zuteil werden lassen; Stellen, die er auf Grund seiner Arbeiten beanspruchen hätte können, wurden vergeben, ohne daß man auch nur an die Möglichkeit seiner Bewerbung gedacht hätte. Zu Beginn des Jahres 1898 bewarb er sich erfolglos um die durch den Tod Salets freigewordene Lehrkanzel für physikalische Chemie, und dieser Mißerfolg bestärkte ihn in der Meinung, daß er nie eine höhere Stelle erlangen würde. Indessen übertrug man ihm doch im März 1900 die Stelle eines Repetitors an der Ecole polytechnique, die er jedoch nur sechs Monate innehatte.

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© Springer-Verlag Wien 1950

Authors and Affiliations

  • M. M. E. Curie

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