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Kolbenringe pp 113-150 | Cite as

Die Kolbenringreibung

  • Carl Englisch

Zusammenfassung

Wo zwei Maschinenteile unter gleichzeitiger Übertragung von Kräften aufeinander gleiten, tritt Reibung auf, zu deren Überwindung Arbeit geleistet werden muß und die einen Verschleiß der gleitenden Teile an den berührenden Oberflächen zur Folge hat. Größe der Reibung und Höhe des Verschleißes werden wesentlich bestimmt durch das zwischen diesen befindliche Schmiermittel und zwar so, daß Schmierzustand, Reibung und Verschleiß sich gegenseitig bedingen. Vom jeweiligen Schmierzustand hängt neben der Größe der Reibungskräfte auch die Art und Weise ab, wie diese an den Verschleißflächen angreifen können; doch sind es auch stoffliche Eigenschaften sowohl der Reibpaarung selbst als auch des Zwischenmittels, die das Entstehen der Reibungskräfte nach Art und Größe bestimmen: Denn von den Molekülen und Atomen fester Körper gehen Kräfte aus, die zwar in derem Inneren abgesättigt sind und die Kohäsion des Körpers bedingen, was auch für die in der Oberfläche liegenden Moleküle gilt; nach außen hin bleiben aber hier diese Kräfte, die auf kleine Entfernungen hin außerordentlich wirksam sind, frei und haben das lebhafte Bestreben, eine Absättigung zu finden.

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© Springer-Verlag Wien 1958

Authors and Affiliations

  • Carl Englisch

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