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Klinische Einklemmungssyndrome

  • Hans Werner Pia
Conference paper
Part of the Acta Neurochirurgica Supplement book series (NEUROCHIRURGICA, volume 7)

Zusammenfassung

Die vorausgegangenen Referate haben die maßgebende Bedeutung der Zirkulationsstörungen, d. h. des Sauerstoffmangels, für Entstehung und Auswirkungen der intracraniellen Drucksteigerung aufgezeigt. Von besonderer Wichtigkeit für die klinischen Erörterungen erscheint die Betonung der durch verschiedene Faktoren und gegenseitige Wechselwirkungen ausgelösten Allgemeinschädigung des Gehirns, wie es das Tönnissche Schema ibersichtlich erkennen ließ. Diesen Zusammenhängen eines umfassenden funktionellen Geschehens müssen wir auch bei unseren klinischen Untersuchungen nachgehen, wenn wir nicht infolge einseitiger Betonung des Cortex oder des Hirnstammes zu Fehldeutungen kommen wollen. Die Berechtigung, die klinischen Einklemmungssyndrome in den Mittelpunkt zu stellen, ergibt sich aus der prognostischen Bedeutung der ihnen zugrunde liegenden Hirnstammschädigung und der besonderen Gefährdungsmöglichkeit dieser Abschnitte bei der intracraniellen Drucksteigerung. Wir beschäftigen uns somit vor allem mit dem Gebiet, das nach Tönnis in seinen Leistungen durch Steuerung und Zusammenfassung von Einzelfunktionen gekennzeichnet ist.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1961

Authors and Affiliations

  • Hans Werner Pia
    • 1
  1. 1.Neurochirurgischen AbteilungChirurgischen Universitätsklinik GießenDeutschland

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