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Die zivil- und strafrechtliche Beurteilung bei Hirndurchblutungsstörungen

  • H. Ehrhardt
Conference paper
Part of the Acta Neurochirurgica Supplement book series (NEUROCHIRURGICA, volume 7)

Zusammenfassung

Blättern wir einmal das Programm dieses Kongresses durch, so vermitteln uns bereits die Überschriften der Referate und Vorträge einen ersten Eindruck von der Vielfalt und Differenziertheit der Probleme, die uns heute in Zusammenhang mit den Kreislaufstörungen des ZNS interessieren. Werfen wir vergleichsweise einen Blick in ein Lehrbuch der forensischen Psychiatrie, so finden wir diese ganze Thematik in einem meist recht bescheidenen Umfang unter den psychischen Störungen des höheren Lebensalters und — mehr indirekt und am Rande — bei anderen exogenen Psychosen oder organischen Psychosyndromen. Die Gründe müssen zunächst in der Eigenart der gesetzlichen Vorschriften und in der Besonderheit der Fragestellung an den ärztlichen Gutachter in Zivil- und Strafrecht gesucht werden. In der sozialrechtlichen Gutachtertätigkeit, die ohnehin einen. größeren Umfang hat und sich noch fortlaufend ausweitet, haben wir uns viel häufiger mit den Folgen von Hirndurchblutungsstörungen hinsichtlich der Erwerbsfähigkeit im Rahmen der Rentenversicherung der Arbeiter und Angestellten oder der Unfallversicherung oder der Kriegsopferversorgung zu befassen. Hier beschränken wir uns auf die Frage, ob und wieweit unsere Kenntnisse von den cerebralen Kreislaufstörungen und ihrer Diagnostik für die Begutachtung im Zivil- und Strafrecht von Nutzen sein können. In der mir zur Verfiigung stehenden Zeit kann ich nur einige der hierher gehörenden und mir wichtig erscheinenden Probleme erörtern.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1961

Authors and Affiliations

  • H. Ehrhardt
    • 1
  1. 1.Marburg/LahnDeutschland

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