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Spätergebnisse nach thorakaler Grenzstrangresektion wegen cerebraler arterieller Durchblutungsstörungen

Conference paper
Part of the Acta Neurochirurgica Supplement book series (NEUROCHIRURGICA, volume 7)

Zusammenfassung

Gegen thorakale Grenzstrangresektionen als wirkungsvolle Therapie auch bei den cerebralen arteriellen Durchblutungsstörungen sind manche Bedenken geäußert worden. Die Einwände kommen, wie wir hier gehört haben, im wesentlichen von theoretischer Seite. Hingegen bejahen die Kliniker auf Grund ihrer Erfahrungen ganz überwiegend eine Beeinflussungsmöglichkeit der cerebralen Durchblutung über den Sympathicus. Die Kliniker beziehen sich allerdings auf pathologische Verhältnisse, während die Theoretiker bei ihren Untersuchungsmethoden mit der Messung der Gesamthirndurchblutung die Einschränkung machen müssen — ich verweise hier auch auf die Ausführungen Schneiders —, daß sie Sicheres nur über physiologische Verhältnisse aussagen können. Es ist durchaus vorstellbar, daß die Steuerung des cerebralen Kreislaufes unter physiologischen Verhältnissen im wesentlichen durch Stoffwechselprodukte erfolgt. Unter pathologischen Bedingungen, vor allem lokaler Art, können andere Mechanismen entscheidend werden. Kürzlich hat übrigens Zülch in einer größeren Arbeit eingehend darüber berichtet. Aus zeitlichen und thematischen Gründen muß ich mich hier kurz fassen.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1961

Authors and Affiliations

  • E. Bues
    • 1
  1. 1.Neurochirurgische AbteilungChirurgischen UniversitätsklinikDeutschland

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