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Kapillarmikroskopische Beobachtungen an den Piagefäßen des Großhirns

  • Fritz Heppner
Conference paper
Part of the Acta Neurochirurgica Supplement book series (NEUROCHIRURGICA, volume 7)

Zusammenfassung

Die Kapillarmikroskopie ist eine Untersuchungsmethode, bei der die feinsten Blutgefäße am Lebenden mit starker Vergrößerung beobachtet werden. Ihre Anwendung erscheint gerade hinsichtlich der Piagefäße wertvoll, weil das vasomotorische Verhalten der terminalen Strombahn im Gehirn noch ungeklärt und umstritten ist. Während nun am lebenden Versuchstier jeder Biologe mikroskopieren kann, hat beim Menschen wohl nur der Neurochirurg diese Möglichkeit.
Abb. 1

Auflichtmikroskop der Reichert-Werke, Wien. Das Objektiv ist mit einem abnehmbaren Tubus versehen, dessen Frontglas die Hirnoberfläche beinahe berührt. Dazwischen wird ein körwarmer Flüeitsfilm gebracht. — Da der Tubus sterilisierbar ist, kann das Gerät auch bei Kraniotomien an Patienten verwendet werden.

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Literatur

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1961

Authors and Affiliations

  • Fritz Heppner

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