Advertisement

Die Messung der cerebralen Durchblutung mit Radioangiographie

  • W. Birkmayer
  • F. Hawlicek
  • E. Langner
  • D. Seemann
Conference paper
Part of the Acta Neurochirurgica Supplement book series (NEUROCHIRURGICA, volume 7)

Zusammenfassung

Jeder Kliniker, der ein großes Krankengut von cerebralen Vasopathien übersieht, wird bei der Obduktion häufig überrascht sein von der Diskrepanz zwischen seiner vom klinischen Eindruck gewonnenen Vorstellung über die cerebralen Gefäße und deren tatsächlicher Morphologie. So sieht man bei Fällen mit massiven klinischen Herderscheinungen oder diffusen Abbausyndromen oft zarte dünnwandige Gefäße und andererseits massive morphologische Gefäßwandveränderungen, die man klinisch nicht erwartet hätte. Diese Differenz zwischen klinischem Verhalten und pathologischem Bild ließ daran denken, daß die dynamischen Faktoren der Durchblutung stärker das Leistungsniveau des Parenchyms beeinflussen als die Morphologie des Gefäßbaumes.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Eichhorn, O.,Zur Objektivierung cerebraler Durchblutungsstörungen im höheren Lebensalter. Verh. dtsch. Ges. Kreislaufforsch., 24. Tag, 253–258.Google Scholar
  2. Hawliczek, F., E. Langner, und D. Seemann, Zur Frage der cerebralen Radio-Angiographie. Strahlentherapie 111 /112 (1960).Google Scholar
  3. Kety, S. S., and C. F. Schmidt, The mitrous oxid method for the quantitative determination of cerebral blood flow in man. J. Clin. Invert. 27 476 (1948).Google Scholar
  4. Rausch, F., W. Schiefer und G. Stuck, Über den Wert der cerebralen Angiographie für die Diagnose arteriosklerotischer Gefäßprozesse. Fortschr. Neur. 9, 512 (1956).Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1961

Authors and Affiliations

  • W. Birkmayer
    • 1
  • F. Hawlicek
  • E. Langner
  • D. Seemann
  1. 1.Neurologischen AbteilungAlterskrankenhauses der Stadt Wien-LainzÖsterreich

Personalised recommendations