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Die säkularen Änderungen der Schneedeckenverhältnisse in Österreich

  • Ferdinand Steinhauser
Conference paper
Part of the Jahresberichte des Sonnblick-Vereines book series (SONNENBLICK, volume 1968/69)

Zusammenfassung

Zur Beurteilung der säkularen Änderungen der Schneedeckenverhältnisse in Österreich werden 70jährige Beobachtungsreihen der Zahl der Tage mit Schneedecke und der Summen der Neuschneehöhen der einzelnen Winter verwendet. Für 20 Teilgebiete werden in Zusammenfassung einiger Stationen nach übergreifenden 5jährigen Mittelwerten die Änderungen dieser Schneedeckencharakteristiken in Abb. 4 und 5 dargestellt. Eine Zusammenfassung nach den vier Teilgebieten Westösterreich, nördliches Alpenvorland, Nordosten Österreichs und Südalpen zeigt die Abb. 6, aus der sich bemerkenswerte Unterschiede zwischen den vier Regionen ergeben. Es wird auch die Abhängigkeit der Schwankungsweite der Zahl der Tage mit Schneedecke und der Summen der Neuschneehöhen der einzelnen Winter von den langjährigen Durchschnittswerten dieser Schneedeckencharakteristiken geprüft und die Häufigkeitsverteilung der Änderungen der Zahl der Tage mit Schneedecke von einem Winter zum nächsten für die vier Teilgebiete abgeleitet (Tab. 3). Einen Einblick in die säkularen Änderungen der Schneedeckenverhältnisse in früheren Zeiten ermöglichen Beobachtungsreihen der Zahl der Tage mit Schneefall in Kremsmünster seit 1763 und in Wien seit 1793, die nach übergreifenden 5jährigen Mittelwerten in Abb. 7 dargestellt werden.

Summary

Series of observations spreading over 70 years and taking into account the number of days with snow cover and the sums of the depths of fresh snow in each winter season, are used for evaluating the secular variations of snow cover conditions in Austria. The variations of these snow cover characteristics of twenty regional areas are presented in Figures 4 and 5 using running. five-year mean values where a few stations were treated together. A summary, following the four regions West Austria, Northern Pre-alpine regions, Northeast Austria, and Southern Alps, is shown in Figure 6, which demonstrates remarkable differences between the four regions. It is also examined how the range of the number of days with snow cover and of the sums of the depths of new snow of the various winters depends upon the long-range means of these snow cover characteristics. In addition, the frequency distribution of the changes in the number of days with snow cover from one winter to the ensuing one is deduced for the four regional areas (Table 3). An insight into the secular variations of snow cover conditions in former times is offered by observation series of the number of days with snowfall at Kremsmünster, effectuated since 1763, and in Vienna since 1793, which are presented in Figure 7 using running means of 5 years.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1970

Authors and Affiliations

  • Ferdinand Steinhauser
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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