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Pharmakotherapie

  • Thomas Lichte
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Zusammenfassung

Bei der Anwendung von Arzneimitteln spielen Alter des Patienten, konstitutionelle Unterschiede, Tageszeit der Einnahme etc. individuell eine Rolle. Das Zusammenwirken tausender unterschiedlicher Pharmaka kann nicht in allen Kombinationen bekannt sein; gegenseitige Beeinflussungen der Wirkstoffe fuhren zu oft auch unberechenbaren bzw. unerwünschten Wirkungen und gelegentlich auch schwersten Komplikationen. Nur die häufigsten Interaktionen, Patienteneinflüsse und äußeren Ursachen für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) werden erörtert. Meldungen über ungewöhnliche Reaktionen auf Arzneimittel von verordnenden bzw. beobachtenden Änten ermöglichen ein Informations-Netzwerk durch die Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft, das BfAMR etc.. Unerwünschte Arzneimittelwirkungen belasten die medikamentöse Behandlung schwer, daher ist ihre möglichst genaue Kenntnis nach Art und Häufigkeit beim Abwägen des Krankheitsrisikos gegen das therapeutische Risiko, d. h. bei der Beurteilung der Nutzen-Risiko-Relation, unbedingt erforderlich. Die UAW gehören in die Kategorie der primär iatrogenen1, also durch ärztliches Handeln bedingten Erkrankungen und spielen unter diesen die bedeutendste Rolle (Mutschier et al 2001, Venulet 1983)

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2004

Authors and Affiliations

  • Thomas Lichte
    • 1
  1. 1.Facharzt für Allgemeinmedizin, PsychotherapieLauenbrückGermany

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