Advertisement

Depression

  • Karl-Heinz Aeffner
Chapter

Zusammenfassung

Die Depression stellt eine Volkskrankheit dar, welcher der Hausarzt fn seiner Praxis mit hoher Wahrscheinlichkeit begegnet. Eine verbesserte Erkennung depressiv Erkrankter gelingt durch gezielte Nachfrage bei entsprechenden Risikogruppen, die der Hausarzt kennen muss. Bei jedem depressiv Erkrankten ist die Möglichkeit eines Suizids stets mitzudenken und offensiv anzusprechen. Besonders gefährdet sind alte und allein oder in Institutionen lebende Menschen. Die Depression muss in der Hausarztpraxis, auch im Rahmen multimorbider Krankheitskonstellationen, die ihr gebührende Priorität erhalten. Sie bedarf einer sorgsamen vorrangig medikamentösen Behandlung und der gezielten Zusammenarbeit mit Fachspezialisten.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. Angermeyer MC, Matschinger H (1996) Public attitude towards psychiatric treatment. Acta Psychiat Scand 94: 326–336PubMedCrossRefGoogle Scholar
  2. BDA (2002) DepressionsmanualGoogle Scholar
  3. Hegerl U (2000) Die Studie „Depression 2000“ aus Sicht des Kompetenznetzes „Depression, Suizidalität“.Google Scholar
  4. Fortschr d Med 188 (Sonderheft 1/2000): 40-41Google Scholar
  5. Gesundheitsbericht für Deutschland (1998) Gesundheitsberichterstattung des Bundes/Statistischen Bundesamtes, StuttgartGoogle Scholar
  6. Kessler RC, Frank RG, Edlund M, Katz SJ, Lin E, Leaf P (1997) Differences in the use of psychiatric outpatient services between the United States and Ontario. N Engl J Med 336: 551–557PubMedCrossRefGoogle Scholar
  7. Mead M, Patterson H (1986) Praxistraining in der Allgemeinmedizin. Hippokrates, 66Google Scholar
  8. Pöldinger W (1968) Zur Abschätzung der Suizidalität. Hans Huber Verlag, Bern Stuttgart WienGoogle Scholar
  9. Sachverständigenrat f. d. Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen (2002) Bedarfsgerechtigkeit und Wirtschaftlichkeit, Jahresgutachten 2000/01, Bd. III. 3, Nomos-Verlag, 190Google Scholar
  10. Wittchen H-U (2000): Die Studie „Depression 2000“. Eine bundesweite Depressions-Screening-Studie in der Allgemeinarztpraxen. Fortschr d Med 188(Sonderheft 1): 1–3Google Scholar
  11. Wittchen H-U, Müller N, Pfister H, Winter S, Schmidtkunz B(1999): Affektive, somatoforme und Angststörungen in Deutschland—Erste Ergebnisse des bundesweiten Gesundheitssurveys „Psychische Störungen“. Gesundheitswesen 61(Sonderheft 2): 216–222Google Scholar
  12. Wittchen H-U, Müller N, Schmidtkunz B, Winter S, Pfister H (2000b): Erscheinungsformen, Häufigkeit und Versorgung von Depressionen. Ergebnisse des bundesweiten Gesundheitssurveys „Psychische Störungen“. Fortschr d Med 188(Sonderheft 1): 4–10Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2004

Authors and Affiliations

  • Karl-Heinz Aeffner
    • 1
  1. 1.WietzenGermany

Personalised recommendations