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Einführung

  • Gisela C. Fischer
Chapter

Zusammenfassung

Das vorliegende Buch geht einen Weg, der sich grundsätzlich vom klassischen Lehrbuch unterscheidet: Das Lehrbuch stellt, auch in der Allgemeinmedizin, Krankheiten und Arbeitsstrategien in der Regel in idealtypischer Form und klassischer Ausprägung entsprechend dem jeweils gültigen Stand des Wissens dar. Das Lehrbuch liefert damit eine allgemein formulierte Beschreibung der optimalen Versorgung. Deren Anwendbarkeit im Einzelfall, mögliche Hindernisse seitens Patient oder Arzt, besondere Schwierigkeiten und typische Misserfolge ärztlichen Handelns werden im allgemeinen nicht thematisiert. Die Handlungsebene des Arztes selbst, d. h. die Anwendung des dargestellten Wissens unter den konkreten Bedingungen der Alltagsversorgung in der Praxis wird in der Regel nicht in Frage gestellt und die Um- setzbarkeit des Lehrbuchinhaltes als selbstverständlich gegeben vorausgesetzt. Das vorliegende Buch setzt nicht bei einer idealtypischen Versorgung an. Es versucht vielmehr ausgehend von nicht optimalen Krankheitsverläufen, charakterisiert durch Komplikationen, Fehler und Probleme, dieselben zu analysieren und Wege zu ihrer Vermeidung aufzuzeigen.

Notes

  1. 1.
    Neuere Vorstellungen der Gesundheitspolitik (internes Papier der Bundesgesundheitsministerin vom Dez. 2001) gehen davon aus, dass die Honorierung der Leistungserbringer u. a. von dem Qualitätskriterium Einhaltung von Leitlinien abhängig gemacht werden soll.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 2004

Authors and Affiliations

  • Gisela C. Fischer
    • 1
  1. 1.Abt. Allgemeinmedizin der Medizinischen Hochschule HannoverHannoverGermany

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