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Analyse des Arbeitsaufwandes und der Arbeitsverteilung in Strahlenabteilungen

  • Deutsches Krankenhausinstitut e. V., Düsseldorf
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW)

Zusammenfassung

Der Arbeitsaufwand in einer Strahlenabteilung wird — außer durch die Arbeitsmethoden und durch die räumliche Anlage — durch das Programm der Leistungen beeinflußt. Er erhöht sich bei differenzierten Leistungen, d. h. bei speziellen Untersuchungen und Behandlungen, zum Beispiel in der Röntgendiagnostik bei häufigen Kontrastdarstellungen innerer Organe, in der Röntgentherapie bei Tiefenbestrahlungen.

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Literatur

  1. 5.
    Unter Wartezeiten des Personals werden im Rahmen dieser Analyse die Zeiten verstanden, die den reinen Arbeitsleerlauf zwischen den Untersuchungen und Behandlungen betreffen. Die Zeiten, die mehr oder weniger durch den Arbeitsablauf bedingt, für Ärzte, medizinisch-technische Assistentinnen und das sonstige nichtärztliche Personal während der Durchleuchtungen, Aufnahmen und Bestrahlungen anfielen, werden nicht zu den Wartezeiten gerechnet.Google Scholar
  2. 6.
    Die Raumreinigung in einem Krankenhaus sollte möglichst durch einen zentralen Reinigungsdienst ausgeführt werden. Dabei werden Reinigungskolonnen zu je zwei oder drei Raumreinigerinnen gebildet, die mit geeigneten modernen mechanischen Reinigungsgeräten, wie z. B. Bodenpflegemaschinen, Mop und Fahreimer, ausgerüstet und mit modernen Reinigungsmethoden (Feuchtwischmethode) vertraut sind. Die Fußböden sind für moderne Reinigungsmethoden vorzubereiten (versiegeln). Eine herkömmliche Fußbodenreinigung (Aufwischen, Bohnern von Hand) entfällt dann. Die Reinigungskolonnen werden nach einem Zeitplan in den einzelnen Leistungsstellen eingesetzt. Die Raumreinigerinnen der einzelnen Kolonnen sind arbeitsteilig tätig, und zwar bereitet eine Beschäftigte vor und wischt Staub, eine zweite säubert den Fußboden mit dem nebelfeucht gehaltenen Mop, die dritte bohnert oder bürstet die Fußböden mit der Maschine. Bei konsequenter moderner Reinigung ist mit einer stündlichen Arbeitsleistung von etwa 120 bis 150 qm je Beschäftigte — gegenüber 60–80 qm bei konventioneller Reinigung — zu rechnen, also etwa 450 qm je Kolonne mit drei Beschäftigten; Fensterflächen wären von angelernten Fensterputzern zu reinigen. Der zentrale Reinigungsdienst untersteht einer qualifizierten Fachkraft. Dieses Verfahren ist nicht nur wirtschaftlicher (Kostenersparnis bis zu 30%), sondern hat auch gegenüber der konventionellen Reinigung und dem dezentralen Einsatz von Reinigungskräften den Vorteil, daß die einfachen Reinigungsarbeiten die Arbeitsdispositonen in den einzelnen Leistungsstellen des Pflege- und Behandlungsbereiches nicht mehr belasten.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1963

Authors and Affiliations

  • Deutsches Krankenhausinstitut e. V., Düsseldorf

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