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Der Werkzeugverschleiß beim Stirnfräsen mit Hartmetall

  • Herwart Opitz
  • Henning Siebel
  • Reinhard Fleck
  • Franz Altdorf
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FWV)

Zusammenfassung

Beim Stirnfräsen handelt es sich ebenso wie beim Drehen um ein Bearbeitungsverfahren mit freiem Spanablauf, wobei der Spanquerschnitt durch die Einsteilgrößen an der Maschine (Spanungstiefe a, Vorschub s) sowie durch die Schneidengeometrie (Einstellwinkel ϰ) und beim Fräsen zusätzlich durch die Schnittverhältnisse bestimmt ist. Die beim Fräsen überwiegend angewendeten Spanquerschnitte liegen dabei in der gleichen Größenordnung wie beim Drehen im Bereich mittlerer Schnitte, die in der industriellen Fertigung den Hauptanteil der Bearbeitung ausmachen. Neuere Untersuchungen über den Werkzeugverschleiß beim Drehen erstreckten sich daher auch bevorzugt auf diesen Bereich, wobei zur Ausschaltung weiterer unkontrollierbarer Einflüsse die Untersuchungen beim Langdrehen glatter Werkstücke durchgeführt wurden. Ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Langdrehen und dem Stirnfräsen besteht jedoch darin, daß das Drehwerkzeug ununterbrochen im Schnitt steht, während das Fräswerkzeug im unterbrochenen Schnitt arbeitet, wobei sich, bedingt durch die Schnittverhältnisse, der Spanquerschnitt zusätzlich laufend verändert. Diese verfahrensbedingten Unterschiede bewirken, daß es nicht ohne weiteres möglich ist, alle vom Drehen her bekannten Gesetzmäßigkeiten auf das Fräsen zu übertragen.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1961

Authors and Affiliations

  • Herwart Opitz
    • 1
  • Henning Siebel
    • 1
  • Reinhard Fleck
    • 1
  • Franz Altdorf
    • 1
  1. 1.Laboratorium für Werkzeugmaschinen und BetriebslehreTechnische Hochschule AachenDeutschland

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