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Einige Soziologische Gedanken zu den Konsequenzen des Neuen Krankenpflegegesetzes vom 1. Oktober 1965

  • Hildegard Hagemann
Chapter
Part of the Abhandlungen zur Mittelstandsforschung book series (ABHMI)

Zusammenfassung

Der Mangel an Krankenschwestern hat nach dem zweiten Weltkrieg die Diskussion um die Reform der Krankenpflege sehr belebt und in den verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Ergebnissen geführt. In einigen Staaten gelang es der gemeinsamen Initiative von Schwesternverbänden und Regierungen, durch Änderungen der Ausbildung und Spezialisierung eine „neue Krankenschwester“ zu schaffen, während in anderen Staaten jeder Reformvorschlag durch Tradition gelähmt wurde. Als Musterbeispiel für den Fortschritt können die skandinavischen Länder, insbesondere Finnland und Schweden, auf der einen Seite, für lähmende Tradition die Bundesrepublik auf der anderen Seite angesehen werden1.

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Literatur

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    Diese Organisationen weisen einen mit der Großfamilie vergleichbaren Aufbau auf. Personen werden nicht „ohne Ansehen der Person“ behandelt, vielmehr ergibt sich ihr Status ausschließlich aus der Zugehörigkeit zu diesen Solidaritätsgruppen. Aktivitäten der Nichtmitglieder werden ignoriert und verhindert im Sinne einer „Reinerhaltung“ gegen ein willkürliches Eindringen von „Außenseitern“ (vgl. T. Parsons, Struktur und Funktion der modernen Medizin, in: René König und Margret Tönnesmann (Hrsg.), Probleme der Medizin-Soziologie, Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, Sonderheft 3, 1961, S. 34).Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1968

Authors and Affiliations

  • Hildegard Hagemann

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