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Zusammenfassung

Veränderungen der Stoffwechsellage, z.B. bei erhöhter Aktivität der Skelettmuskulatur, führen zu Änderungen des Sympathikustonus. Als Indikator dieser Umstellung im autonomen Nervensystem wird in vielen Untersuchungen die Herzfrequenz benutzt, da sie leicht und ohne großen apparativen Aufwand zu erfassen ist. Allgemein anerkannt wird hierbei, daß sich das individuelle Belastungsniveau mit Hilfe der Herzfrequenz abschätzen läßt. Dagegen herrscht über den ursächlichen Zusammenhang zwischen Leistung und Herzfrequenz noch Uneinigkeit. Die in der Literatur diskutierten Theorien wurden im Jahr 1971 von Stegemann und Kenner sowie in neuerer Zeit von Rowell (1980) zusammengestellt. In beiden Arbeiten wird die Regelung durch metabolische “Muskelrezeptoren” favorisiert, da die primäre Bedeutung anderer Theorien (zentrale Mitinervation des Kreislaufzentrums, Pressorezeptorenreflex, Bainbridgereflex) durch verschiedene Untersuchungen entkräftet werden konnten (As-mussen et al. 1943, Holmgren 1956, Guyton 1963, Stegemann 1963, Bevegard und Shepherd 1966, Rowell et al. 1968).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1987

Authors and Affiliations

  • Klaus Baum
    • 1
  • Jürgen Stegemann
  1. 1.Physiologisches InstitutDeutschen Sporthochschule KölnDeutschland

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