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Zusammenfassung

Abbaureaktionen sind erst in jüngerer Zeit ein Studienobjekt des wissenschaftlich arbeitenden Polymerchemikers geworden. So konnten K.H. Meyer und Mark noch 1950 darauf verzichten, in ihrem Standard-Werk “Makromolekulare Chemie — Ein Lehr- und Handbuch für Chemiker und Biologen”1 ein gesondertes Kapitel über den Abbau von Makromolekülen zu bringen. Nach Stichwörtern wie Alterung, Stabilisierung, Thermolyse, Thermooxidation, Photolyse und Photooxidation sucht man in ihrem Buch ebenfalls vergeblich. Mit Beginn der fünfziger Jahre hat dann der Polymerabbau als wissenschaftliches Studienobjekt zunehmend an Bedeutung gewonnen. Zwischenzeitlich hat diese Fachrichtung eine Reihe von grundlegenden Ergebnissen gebracht, die nicht nur in den derzeitigen Lehr- und Handbüchern2 in besonderen Kapiteln gewürdigt werden, sondern sich auch in einer Vielzahl von Monographien3 niedergeschlagen haben. Für diesen Aufschwung, der im Vergleich zur Entwicklung der gesamten Makromolekularen Chemie4 allerdings eher bescheiden ist, sind verschiedene wissenschaftliche und ökonomische Gründe maßgeblich.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1979

Authors and Affiliations

  • Volker Rossbach
    • 1
  1. 1.Deutsches WollforschungsinstitutRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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