Advertisement

Unterbrechungswagnis und Versicherung

  • Karl Hax
Chapter
Part of the Sammlung Mathematisch-Physikalischer Lehrbücher book series (VSV)

Zusammenfassung

Das Unterbrechungswagnis hat im Zuge der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung des letzten Jahrhunderts einen solchen Umfang angenommen, daß es notwendigerweise einen wachsenden Einfluß auf die Betriebspolitik gewinnen muß. Von den Möglichkeiten zur Wagnisbekämpfung sind Schadenverhütung und Schadenminderung volkswirtschaftlich besonders wertvoll, weil sie wirtschaftliche Werte vor der Vernichtung bewahren und so für die Allgemeinheit erhalten. Sie vermögen allerdings die Gefahr nicht ganz zu beseitigen. Deshalb sind weitere Vorkehrungen nötig, um zu verhindern, daß die eintretenden Schäden die Existenz des Betriebes bedrohen. Dazu dienen die Bildung von Kapitalrücklagen und die Wagnisabwälzung durch Versicherung. Die Versicherung ist an sich die zweckmäßigere von beiden Methoden, da sie sofort einen wirksamen Schutz bietet, während die Bildung von Rücklagen Zeit erfordert, und der Schaden eintreten kann, ehe die Rücklage groß genug ist. Wagnisse sind aber nur versicherbar, soweit sie meßbar sind. Es ist deshalb zu prüfen, wie weit das Unterbrechungswagnis als versicherbares Wagnis anzusehen ist. Dazu ist zunächst eine grundsätzliche Untersuchung erforderlich, die von dem Begriff der Versicherung auszugehen hat.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Referenzen

  1. 49.
    A. Manes: Das Versicherungswesen, 5. Aufl., Leipzig 1930, S. 1.Google Scholar
  2. 50.
    W.Rohrbeck: Wirtschaftswissenschaftliche Forschungsaufgaben des Versicherungswesen, Berlin 1939, S. 10.Google Scholar
  3. 51.
    V. A. 1911, S. 227.Google Scholar
  4. 52.
    V. A. 1939, S. 132.Google Scholar
  5. 53.
    V. A. 1910, S. 79.Google Scholar
  6. 54.
    V. A. 1910, S. 121.Google Scholar
  7. 55.
    V. A. 1910, S. 119.Google Scholar
  8. 56.
    W. H. van Oostveen: Theorie en Praktijk der Bedrijfsverzekering, S-Gravenhage 1939. S. 146.Google Scholar
  9. 56a.
    In der Schweiz wird der Versicherungsschutz auf Antrag auch auf Betriebsunterbrechungen durch Elementarereignisse (Felsstürze, Erdrutsche, Lawinen, Steinschlag, Sturmwind, Hochwasser, Überschwemmungen und Hagel) ausgedehnt. (Schweizer BUB von 1943, System A, Art. 2.)Google Scholar
  10. 57.
    V. A. 1936, S. 92. Egberts und Röber: Filmversicherung. Deutsche Versicherungswirtchaft, Band V, S. 349.Google Scholar
  11. 58.
    Egberts und Röber, a. a. O., S. 345.Google Scholar
  12. 59.
    Schloemer: Die Regenversicherung, Deutsche Versicherungswirtschaft, Band V, S. 136.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1949

Authors and Affiliations

  • Karl Hax
    • 1
  1. 1.DarmstadtDeutschland

Personalised recommendations