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Idealfiguren der Porträtmalerei

  • Georg Wolff
Part of the Mathematische Bibliothek book series (MABI)

Zusammenfassung

Daszweite Werk „dieProportionslehre, zu der Dürer durch das Studium des Vitruv, durch den Verkehr mit Jacopo de’ Barbari und Luca Paciólo und schließlich durch die Schriften Leonardo da Vincis veranlaßt worden war, stellt als Hauptforderung die auf, daß der menschliche Körper, soll er sich in seiner Vollkommenheit repräsentieren, proportional gesetzmäßig gestaltet sein müsse. Und gerade Luca Pacioli hat sich in seinem Werk: „Divina Proportioned zu dem bekanntlich Leonardo da Vinci die Figuren gezeichnet hat, mit diesen Fragen ganz besonders beschäftigt, so daß es scheint, als ob Dürers oben erwähnte Reise nach Bologna ihn in dieser Beziehung besonders gefördert habe. Übrigens sei erwähnt, daß die Proportionslehre oft in der Literatur zu finden ist, daß man sogar so weit ging, daß außer den Tieren — vor allem spielt das Pferd dabei eine große Rolle — auch die Gestaltung der Pflanzen mathematischen Gesetzen unterliege.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1916

Authors and Affiliations

  • Georg Wolff
    • 1
  1. 1.Realgymnasium Betzdorf-KirchenDeutschland

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