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Die Perspektivische Einheit

  • Georg Wolff
Part of the Mathematische Bibliothek book series (MABI)

Zusammenfassung

Die Befolgung der Gesetze der Linearperspektive wird zwar immer eine räumliche Illusion hervorrufen, aber diese wird nicht allemal unserem ästhetischen Gefühl entsprechen. Damit ein Bild unser Wohlgefallen erregt, damit es unseren Schönheitssinn befriedigt, muß es in der formalen Anlage bestimmten Voraussetzungen genügen. Diese Voraussetzungen knüpfen sich an den perspektivischen Entwurf, also an die Lage von Augenpunkt, Horizont und an die Größe der Distanz. Unerläßlich ist fast immer, daß die perspektivische Einheit gewahrt bleibt, d. h. daß das ganze Bild einen Augenpunkt, einen Horizont und eine Distanz aufweist. In welcher Weise die Teile dieser Einheit zur künstlerischen Gesamtwirkung, jeder in seiner Art, beitragen, das soll Gegenstand der folgenden Betrachtung sein.

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Referenzen

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    Herdersche Buchhandlung, Karlsruhe 1854.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1916

Authors and Affiliations

  • Georg Wolff
    • 1
  1. 1.Realgymnasium Betzdorf-KirchenDeutschland

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