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Ausnahmen von der Achterregel

  • Gilbert Newton Lewis
Chapter
Part of the Die Wissenschaft book series (W)

Zusammenfassung

Das auffallende Überwiegen von Molekülen, in denen jedes Atom seine volle Zahl von vier Elektronenpaaren in der äußersten Schale hat, veranlaßte Langmuir [50] zu dem Versuch, die Oktettregel als etwas Allgemeingültiges hinzustellen; er gibt sogar eine arithmetische Gleichung an, um mit ihrer Hilfe nach diesem Gesetz zu bestimmen, ob einer gegebenen Formel eine mögliche chemische Verbindung entspricht. Ich glaube, daß er sich in seiner Begeisterung für diese Idee zu einem Irrtum verleiten ließ und daß er einen einzelnen Zug der neuen Theorie überschätzte, wenn er sie als „Oktett-Theorie“ bezeichnet. Die Achterregel ist trotz ihrer großen Wichtigkeit weniger grundlegend als die Zweierregel, die das Bestreben der Elektronen zur Paarbildung ausdrückt.

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Hinweise

  1. Vgl. auch W. Biltz und W. Klemm, Zeitschr. f. anorgan. Chem. 152, 267 (1926).CrossRefGoogle Scholar
  2. Weitere inzwischen erschienene Arbeiten von Stock über Borverbindungen: A. Stock mit E. Kuss, Ber. 56, 789 (1923).CrossRefGoogle Scholar
  3. mit W. Siecke, Ber. 57, 562 (1924).Google Scholar
  4. mit E. Pohland, Ber. 59, 2210, 2215, 2223 (1926).CrossRefGoogle Scholar
  5. E. Pohland A. Stock, Ber. 59, 2226 (1926).Google Scholar
  6. Vgl. auch O. Euff, Ber. 52, 1223 (1919).CrossRefGoogle Scholar
  7. W. Kossel, Zeitschr. f. Phys. 1, 395 (1920).CrossRefGoogle Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • Gilbert Newton Lewis
    • 1
  1. 1.California UniversityUSA

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